Invasive gebietsfremde Pflanzen erscheinen apart, üppig und farbenfroh, bahnen sich aber einen Weg aus den Gärten und dringen in unsere Ökosysteme ein. Das Phänomen, das eine weltweite Problematik darstellt, ist seit längerem bekannt, doch die Bekämpfung ist deshalb nicht weniger herausfordernd. Parallel zu den im Parkgebiet gegen diese invasiven Pflanzen ergriffenen Massnahmen gibt der Regionale Naturpark Gruyère Pays-d'Enhaut Anfang dieses Monats Mai eine Infobroschüre heraus, die sich an die breite Öffentlichkeit richtet.

Die Biologen und andere Spezialisten sind sich darin einig, dass die Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten eine der Hauptursachen für die weltweite Abnahme der Artenvielfalt ist. Unter der Leitung des Parks hat eine Koordinationsgruppe, die alle am Park beteiligten Kräfte umfasst (Kantone, Gemeinden, Wasserwirtschaftsämter, FörsterInnen, Private), 2018 eine Strategie zur gemeinsamen Bekämpfung dieser Pflanzen im Parkgebiet formuliert.

Eine Broschüre zur Sensibilisierung der ÖffentlichkeitBROSCHURE DEUTSCH

Im Mai 2021 hat der Regionale Naturpark Gruyère Pays-d'Enhaut eine Präsentationsbroschüre erarbeitet, um die Öffentlichkeit für diese besorgniserregenden Neophyten zu sensibilisieren. Diese Broschüre wurde zahlreichen Partnern des Parks (Gemeinden, FörsterInnen, LandschaftsarchitektInnen, LandwirtInnen) sowie allen Vereinsmitgliedern zugeschickt. Sie kann jederzeit unter www.gruyerepaysdenhaut.ch heruntergeladen werden.

Die zwölfseitige Broschüre präsentiert die invasiven Arten, die im Parkgebiet präsent sind oder überwacht werden müssen und zeigt auf, wie ihre Verbreitung bekämpft werden kann. Priorität hat die Bekämpfung von sieben im Parkgebiet präsenten Arten. Die Riesenbärenklau verursacht schwere Verbrennungen beim Kontakt des Safts mit Haut, die der Sonne ausgesetzt ist; der asiatische Staudenknöterich stellt aufgrund der Erosion von Uferböschungen ein ernstes Problem dar; der Schmetterlingsstrauch überwuchert die Waldlichtungen, die zur Verjüngung des Waldes geschaffen werden und verhindert das Wachstum heimischer Baumarten; das drüsige Springkraut und die amerikanischen Goldruten breiten sich sehr schnell auf Uferböschungen aus und ersticken den heimischen Bodenbewuchs. Das beifussblättrige Traubenkraut und das schmalblättrige Greiskraut sind im Park wenig bis gar nicht verbreitet. Für diese beiden Arten gilt jedoch eine erhöhte Wachsamkeit.

PARC NATUREL REGIONAL GRUYERE PAYS-D'ENHAUT

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